Der Unterschied zwischen jemandem der WILL und jemandem der MÖCHTE

    Wenn ich mit Kunden ein Beratungsgespräch führe oder mit Menschen in meinem Umfeld rede, denen ich begegne, stelle ich fest, dass es in Bezug auf Veränderungen zwei Typen gibt.

    Die einen MÖCHTEN gerne abnehmen, mehr schlafen, einen Tanzkurs besuchen oder eine neue Sprachen lernen, ihr Zimmer aufräumen oder reisen gehen. Die Anderen WOLLEN ihren Traum verwirklichen und sind bereit die notwendigen Schritte in Richtung dieser Veränderung zu planen, strukturieren und Tag für Tag einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Nur die zweite Gruppe erzielt Resultate.

    Verschwende keine Zeit für Ausreden!

    Die MÖCHTE-Gruppe zeichnet sich zudem darin aus, dass sobald von möglichen Zielen die Rede ist, dass es ganz viele Gründe gibt, warum sie eigentlich nicht können. Ich würde gerne mehr schlafen ABER.. mein Mann kommt zu spät nach Hause oder ich muss zu lange arbeiten usw. Ich würde gerne meine Ernährung umstellen ABER ich habe nächste Woche noch einen Apèro, eine Geburtstagsfeier, eine Einladung usw. Alles nur AUSREDEN! Wenn du wirklich willst, findest du einen Weg. Wenn es dir nicht genug wichtig ist, dann lass es und sei zufrieden mit dem was du hast. 😉 (Was übrigens auch völlig ok ist! Besser zufrieden mit dem was man hat, als sich unrealistische Ziele zu setzen und sich dann selber als „Versager“ fühhlen. Ehrlichkeit sich selber gegenüber hilft da enorm.)

    Setze dir kleine, umsetzbare Teilziele und mache jeden Tag einen kleinen Schritt vorwärts

    Der WILL-Typ setzt sich strukturierte, umsetzbare Teilziele, weiht sein näheres Umfeld ein, um weitere Unterstützung zu erhalten, verteilt die Prioritäten im Alltag neu und findet Wege, die ihn immer näher an sein eigentliches Ziel bringen.

    Seine Selbstwirksamkeit stärken oder seinen Geist verwirren

    Wer sich immer wieder Dinge vornimmt aber nie umsetzt, verwirrt seinen Geist und es festigt sich die Erfahrung, dass auf Vorsätze keine Taten folgen. Das schwächt die Selbstwirksamkeit und den Glauben an sich selber. Wer seine Selbstwirksamkeit stärken möchte, um immer erfolgreicher in der Umsetzung seiner Ziele zu werden, sollte sich bewusst Ziele setzen, die er umsetzen kann und auf diesen Beschluss sollten Taten folgen. Das stärkt die Erfahrung, dass man sein Leben bewusst in die Hand nehmen kann und selbst bestimmt Veränderungen herbeiführen kann. Wer seine Selbstwirksamkeit mit kleinen Teilzielen (gesünder essen= 1 Gemüse pro Tag) trainiert, wird sich mit dem gestärkten Selbstbewusstsein an immer grössere Vorhaben herantasten können. 🙂

    Frage dich: (und sei ABSOLUT ehrlich zu dir selber!)Frank_Mueller_Tisento-4606TISENTO

    Bevor ihr euch also zu lange mit dem WENN und ABER einer Veränderung auseinandersetzt und zu viel Zeit und Energie verschwendet Ausreden zu finden, warum etwas nicht gehen soll, sich einfach einmal fragen: Wie wichtig ist mir mein Ziel WIRKLICH? WILL ich das WIRKLICH? Und falls ja, was kann ich KONKRET heute tun, um meinem Ziel näher zu kommen? Wenn noch zu viele Einwände bei diesen Fragen auftauchen, ist es vielleicht einfach auch noch nicht der richtige Zeitpunkt- und auch das ist ok! 🙂

    Immer öfters leite und unterstütze ich diese Art von Prozessen in einem Lifestyle-Coaching, um den eigentlichen Bedürfnissen, Motiven und Zielen mit meinen Kunden auf die Spur zu kommen. Nur wenn diese Fragen geklärt werden, kann ein Vorhaben entsprechend angegangen werden.

    Ich liebe es als Trainerin und Coach Menschen zu begleiten aber nur, wenn aus dem „MÖCHTE“ ein „WILL“ wird, kann ich mit jemandem erfolgreich und zielführend zusammenarbeiten 😉

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