Feedback oder was hat eine Tankfüllung mit Ernährung zu tun? 😉

    Das Wort „Feedback“ wird bei uns im deutschen Sprachgebrauch so selbstverständlich verwendet wie „Workout“ oder „E-Mail“ ohne, dass jemand im Gespräch verlangen würde, zu erläutern, was damit gemeint ist. All jene, die einige Jahre Erfahrung in der Berufswelt gesammelt haben, ihr Wissen im Coaching oder Teamleading erweitern wollten oder versucht haben Konflikte in der Beziehung konstruktiv zu lösen, wissen um den Begriff Feedback oder sogar Feedbackkultur. Es geht darum zu lernen, konstruktiv Kritik zu üben und entgegenzunehmen, sodass sich alle Beteiligten, sei das privat oder beruflich, weiterentwickeln und die jetzige Situation verbessern können.

    Das Wort Feedback

    „FEED-BACK“ ist bei genauerer Betrachtung ein sehr interessantes Wort. „Zurückfüttern“ oder sinnesgemäss etwas Nährendes seinem Umfeld in Bezug auf ein Ereignis oder eine Aktion zurück zu geben, erscheint sinnvoll und unabdingbar, wenn man etwas optimieren will. Aber genug gefachsimpelt. Ich denke allen ist klar, dass Theorie und Praxis auch in diesem Fall sehr oft auseinander klaffen.

    Was hat eine Tankfüllung mit Ernährung zu tun

    Wer bis hierhin gelesen hat, fragt sich sicherlich, warum mich dieses Wort so beschäftigt. 🙂

    Nun ich will euch nicht mehr länger auf die Folter spannen. In einem Gespräch, dass ich kürzlich zum Thema Ernährung geführt habe, hat mein Gesprächspartner gesagt: „Wenn ich beim Essen eines Tellers Pasta gleich ein Feedback von meinem Körper bekommen würde, beispielsweise gleich sehen könnte, wo dieser Teller Pasta sich auf meinem physischen Körper als Fettpölsterchen niederlässt, dann würde auch ich aufhören Pasta zu essen. “

    Dieser Gedanke hat mich nachdenklich gemacht und ich habe geantwortet: „Nun das tut er. Überkommt dich nicht kurz nach deinem Mittagessen bleischwere Müdigkeit, wenn du einen Teller Pasta gegessen hast? Das ist dein unmittelbares Feedback. Stell dir einmal vor, du fährst mit deinem Auto an eine Tankstelle und füllst den Tank voll. In dem Moment, wenn du wieder ins Auto steigst und den Motor anlassen willst, stellst du fest, dass nichts im Tank ist und dein Auto keinen Sprit hat, um loszufahren.“ (Wie ihr vielleicht errät, war mein Gesprächspartner männlich 😉 )

    All jene, die sich etwas mit Ernährung auskennen und jetzt gleich etliche Gegenargumente bringen möchten, warum eben genau Pasta einiges an Energie liefert, es geht mir nur um die Metapher, nicht um die Pasta oder sonst ein Nahrungsmittel. Essen ist Energieaufnahme. Wenn wir jedes Mal, wenn wir etwas gegessen haben weniger Energie zur Verfügung haben als vorher, könnte es sein, dass es sich lohnt die eigene Nahrungsaufnahme nochmals zu überdenken. 😉

    Feedback des Körpers

    Der Körper gibt uns Feedback. Dauernd. Ganz viel Feedback. Die Frage ist, willst du es hören, sehen, spüren, wahrnehmen und vor allem annehmen und konstruktiv nutzen? Wenn wir uns jeden Morgen bleischwer und von Müdigkeit überwältigt aus dem Bett quälen, ist das Feedback. Denn der Schlaf dient zu nichts anderem, als der Regeneration und Erholung. Wenn unser Körper einige Kilos zu viel mit sich herumträgt, ist das Feedback. Wir nehmen mehr Energie zu uns, als wir verbrauchen.  Wenn es uns im Rücken zwickt, ist das Feedback. Möglicherweise haben wir eine zu schwache Rückenmuskulatur, eine schlechte Haltung oder etwas zu Schweres getragen. Wenn du bei jeder Grippewelle mitmachst und eine Runde im Bett verbringen musst, ist das Feedback. Dein Immunsystem war höchstwahrscheinlich aus irgendeinem Grund geschwächt. Diese Liste ist endlos. Der Körper lügt nicht. Er versucht uns Tag für Tag als treuer Diener zur Seite zu stehen, gibt sein Bestes und versucht uns auf alles aufmerksam zu machen, was nicht im Gleichgewicht ist. Die Frage ist nur, willst du es sehen, hören, spüren, wahrnehmen, annehmen und konstruktiv nutzen? Diese Entscheidung liegt ganz bei dir.7693_517235145040040_1957972676_n

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