Inspiriert durch einen Vortrag von Boris Grundl

    Gestern hatte ich die Gelegenheit ziemlich spontan an einem Seminar von Boris Grundl teilnehmen zu können.
    Für alle die, die diesen Namen noch nie gehört haben: Google: Boris Grundl 😉

    Eine sehr beeindruckende Persönlichkeit!

    Mehr KÖNNEN statt KENNEN

    Ein Satz aus seinem Vortrag hat sich bei mir direkt ins Gehirn eingebrannt. Mehr KÖNNEN statt KENNEN. Lässt diesen Satz einmal auf euch wirken. Wir sind in einer Zeit, in der wir permanent von Informationen überflutet werden. Jeder hat von fast allen gängigen Themen, die die Gesellschaft zurzeit beschäftigt schon einmal gehört, gelesen oder etwas darüber gesehen. Versteht mich nicht falsch das ist gut. Das ist ein erster Schritt. Aber KENNEN heisst am Ende eben nicht KÖNNEN.

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    ExpertenWISSEN versus ExpertenKÖNNEN

    Gerade in der Fitnessbranche und wenn es um Ernährung und Bewegung geht, scheint es so, als wimmle es auf der Welt nur so von Experten. Sie KENNEN Ihre Produkte und sie WISSEN, wie man trainieren sollte. Aber wer hat konsequent umgesetzt, was er erzählt? Wer weisst darauf hin, dass Wissen zwar gut ist, aber nicht ausreicht? Wer setzt selber um, wovon er redet? (Das wäre bereits ein neuer Blogbeitrag: Wie erkenne ich einen guten Trainer 😉 ) Ich kenne auch x- verschiedene Diätformen, Nahrungsergänzungsmittel und Trainingsarten. Aber ich finde es wichtig, dass das was man seinen Kunden weiterempfiehlt auch von einem selber ausprobiert und für eine bestimmte Zeit getestet wurde. Ganz klar, sollte man sein Umfeld und die darin enthaltenen Erfahrungen ebenfalls mit einbeziehen und ergänzend viel lesen, um ein kompletteres Bild davon zu bekommen, was funktionieren könnte und was nicht.

    Der Kunde WEISS es besser (aber KANN er es?)

    Schon mehrmals, wenn ich von einem Kunden etwas gefragt wurde, erhielt ich die Antwort: „Ah, das kenne ich schon. Hab ich auch schon ausprobiert. “ (Entschuldigung meine Boshaftigkeit aber sehr oft muss ich nicht fragen, ob es tatsächlich funktioniert hat..) Schön, wenn du alle gängigen Diäten kennst aber kannst du nur EINE davon umsetzen, um dein Ziel zu erreichen? Sehr gut, wenn du weisst, was Krafttraining ist, aber hast du einmal genug lang trainiert, um dich an ein sauberes Krafttraining mit anständigen Gewichten heranzutasten? Perfekt, wenn du weisst, dass du mehr Schlaf benötigst, aber kriegst du es in deinem Alltag hin dir mehr Schlaf zu gönnen?

    Selbstverantwortung

    Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn man etwas kennt 😉 Aber ich stelle immer öfters fest, dass  „das Kennen“ für viele ausreicht oder sogar als Ausrede benutzt wird, warum man etwas gar nicht erst probieren möchte. Da kommt ein weiterer wichtiger Aspekt zum tragen, den auch Boris Grundl genannt hat. SELBSTVERANTWORTUNG oder EIGENVERANTWORTUNG. Auch dein Personaltrainer kann nicht die Verantwortung für DEINE Trainingsresultate übernehmen. Er kann dich anleiten, coachen, beraten und unterstützen. Aber er ist nicht dabei, wenn DEINE Hand dir etwas Essbares in den Mund schiebt oder wenn DU beschliesst auf Kosten deines Schlafs noch eine weitere Folge deiner Lieblingsserie anzuschauen. Übernimm die Verantwortung und entwickle dich vom KENNER zum KÖNNER und erziele RESULTATE!

     

     

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