„It not only changed my Body. It changed my mind too. I guess this was the most important thing at all. “ J.S

    Mein Training als Lebensschule

    Ich werde sehr oft gefragt, wie ich zu meiner Selbständigkeit und zum Training kam. Gute Frage. In der Schule war ich eher unsportlich und liess keine Gelegenheit aus, die Turnstunde ausfallen zu lassen. Das Einzige, was ich mit Leidenschaft im Bewegungsbereich tat, war tanzen. Auch heute liebe ich es zu tanzen aber genauso brauche ich mein Training. Ja, ich BRAUCHE mein Training es hat mich verändert, es hat mich mental und körperlich stärker gemacht, es war mein Lehrer und Mentor und lässt mich bis heute immer wieder meine Komfortzone verlassen, hilft mir mich körperlich und mental weiter zu entwickeln und formt aus mir immer mehr den Menschen, den ich heute bin. Ich gehe noch einen Schritt weiter: Ich glaube auch du brauchst DEIN* Training.

    *DEIN Training in irgendeiner Form und deiner persönlichen Art angepasst, wird auch dich mental und körperlich verändern und all deine Lebensbereiche mit dir.

    Interessanterweise habe ich festgestellt, dass die methodischen Trainingsgrundsätze, die ich heute meinen Schülern lehre sich auf alle Bereiche des Lebens ausweiten lassen und so das Training zu einer Lebensschule machen.

    Selbstwirksamkeit

    Ich war jahrelang unzufrieden mit meinem Körper und fühlte mich dieser Situation ausgeliefert. Ich ass mal mehr, mal weniger, probierte dies und das aus und zwang mich zur Bewegung mal mehr, mal weniger. Ich hatte keine Ahnung, wie ich mich in meinem Körper wohler fühlen konnte und erst recht nicht, wie der Weg dorthin aussehen konnte. Auch behandelte ich meinen Körper wie ein Instrument und wollte ihn dazu zwingen, sich meinen Vorstellungen anzupassen.

    Mit dem Training habe ich meinen Körper kennen und schätzen gelernt. Ich habe durch das jahrelange Training herausgefunden, was er braucht, um sich zu verändern und damit mein Vertrauen in mich und meine Selbstwirksamkeit gestärkt. Zu erleben, dass ich mit regelmässigen und zielorientierten Massnahmen meine Ziele erreichen kann, hat mich mental und körperlich stärker gemacht und mein Selbstvertrauen massiv gestärkt.

    Durchhaltewille oder Prinzip der kontinuierlichen und progressiven Belastung

    Ich war (und bin), wie wir alle, immer wieder einmal unmotiviert, müde und demotiviert. Aber nach jedem Training, das ich dennoch durchgezogen habe oder durchziehe, kommt das gute Gefühl zum Vorschein, auf meinem Weg zu sein und mich so meinen Zielen und Träumen näher bringen zu können. Dieser Durchhaltewille hat sich automatisch auf alle Bereiche meines Lebens ausgeweitet.

    Geduld oder Prinzip der unterschiedlichen Adaptionszeiten

    Ich war in den letzten Jahren unglaublich ungeduldig und wollte alles und das am liebsten JETZT! Ich bin auch heute nicht der geduldigste Mensch aber ich habe durch das Training erfahren, dass wenn ich alles getan habe, was ich kann, ich den Rest loslassen und geduldig warten darf, bis die Zeit für etwas gekommen ist.

    Vertrauen oder Prinzip der optimalen Belastung und Erholung

    Ich habe gelernt mir, meinem Körper(gefühl) und Anderen zu vertrauen. Ich kann nicht alles können, wissen oder perfekt machen. Aber ich vertraue darauf, dass wenn ich das Beste gebe und mir immer wieder auch meine benötigten Pausen gönne, ein gutes Resultat entsteht. Ansonsten habe ich es wenigsten probiert und dazu gelernt. Aber erzwingen, geht nicht.

    Aushalten oder Prinzip der Individualität, Periodisierung und Zyklisierung

    Es gibt immer wieder (Trainings)Phasen im Leben, in denen wir anstehen, ein sogenanntes Plateau erreichen und nicht weiterkommen. Diese gilt es auszuhalten, sich Pausen zu gönnen, nicht aufzugeben, kleine Veränderungen vorzunehmen und immer wieder auszuprobieren, was es braucht, um weiter zu kommen.

    Offen für Neues oder Prinzip der Variation der Trainingsbelastung

    Ich bin und war immer offen für Neues. Manchmal habe ich Dinge ausprobiert, nicht weil ich daran geglaubt habe, nein, einfach nur aus Neugierde. Nur wer seine eigenen Erfahrungen macht, kann sich weiterentwickeln.

    Kleine Schritte sind mehr oder Prinzip der optimalen Belastungsreize

    Ich möchte immer 120% geben aber leider geht das nicht immer und es ist auch nicht immer nötig. Manchmal sind kleine Schritte mehr, weil wir diese dafür wirklich tun und sie der momentanen Situation angepasst sind.

    Fragen stellen

    Ich stelle Fragen, dauernd, überall, jeden 😉 Ich wollte und will bis heute alles über Training, Ernährung, Entspannung und Gesundheit und das Leben wissen und die Zusammenhänge erkennen. Ich mache mir Gedanken über die Antworten, setze um, was mir als hilfreich erscheint oder verwerfe, was nicht funktioniert hat. Andere zu fragen, von ihnen zu lernen und dann das eigene Wissen weiterzugeben, ist eine tolle Sache.

    Das Training lügt nie!

    Was ich heute körperlich und mental leisten kann, zeigt mir mein aktueller Trainingszustand ehrlich und ungeschönt. Mit der Einstellung und dem Einsatz, den ich heute gebe, gestaltet sich meine Zukunft. Zu lernen akzeptieren, wie und was  jetzt gerade ist, das Beste daraus zu machen und nicht dagegen anzukämpfen hat mich mein Training ebenfalls gelernt und mich mit dieser Lektion entspannter und mir gegenüber sanfter werden lassen.

    „It not only changed my Body. It changed my mind too. I guess this was the most important thing at all. “ J.S

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    Anfangs 2015                                        September 2015

     

     

     

     

     

     

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