Wir befinden uns in einer interessanten Zeit, in der es sich lohnt etwas genauer hinzuschauen, um verstehen zu lernen, warum uns bestimmte Dinge oder Ereignisse in unserem Leben begegnen oder warum wir gewisse Erfahrungen machen (müssen).

    Der Zusammenhang von unterdrückten Gefühlen und Beschwerden

    Gefühle oder Emotionen sind Energien, die wir mit unseren Gedanken erschaffen. Bis jetzt, ist es noch zu wenig ein Thema in unserer Gesellschaft, wie wir lernen mit unseren Gefühlen und Gedanken umzugehen und somit ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Menschen das auch noch nicht besonders gut können. Die Rede ist vor allem von sogenannten „unangenehmen“ Gefühlen wie Angst, Trauer, Neid, Enttäuschung oder Hass. Diese werden sehr oft einfach „weggedrückt“ oder „hinuntergeschluckt“. Die Problematik, mit der wir bei dieser Strategie früher oder später konfrontiert werden ist, dass solange wir solche Gefühle ablehnen und wegdrücken, diese Energien den Körper nicht verlassen können. Solche Gefühle haben eine Wirkung in unserem Körper und der Körper muss in irgendeiner Art und Weise, früher oder später darauf reagieren. So können Beschwerden oder Krankheiten entstehen, die uns dazu veranlassen sollen, hinzuschauen.

    Krankheit als Sprache des Körpers

    Im Buch Krankheit als Symbol von Rüdiger Dahlke wird sehr anschaulich erläutert, welche Psychosomatik verschiedenen Beschwerden zu Grunde liegen könnte. Auch der Volksmund hat einige interessante Sprichwörter, die auf diesen Zusammenhang hindeuten. Zum Beispiel: „Etwas schlägt mir auf den Magen“ oder „Ich habe die Nase voll“, „Mir ist etwas über die Leber gekrochen“ oder „Das geht mir an die Nieren“ und viele mehr.

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    Und jetzt?!

    Natürlich geht es nicht darum, bei Beschwerden oder einer Krankheit keinen Arzt mehr aufzusuchen. Aber ich bin der Meinung, dass es an der Zeit ist, sich für diese Zusammenhänge zu öffnen, sie anzuerkennen und mit einzubeziehen. Dann besteht eine echte Chance, dass wir gesund und vital durchs Leben gehen können. Der erste Schritt in diese Richtung wäre sich einmal zu fragen, was der Körper mit den vorliegenden Beschwerden ausdrücken möchte. Auch sehr aufschlussreich ist die Frage, wann die Beschwerde oder die Krankheit das erste Mal aufgetaucht ist und was da für Lebensumstände vorgeherrscht haben. Mit diesen Fragen kann man sich ganz leicht den Themen annähern, die es zu beachten gilt. Viele Menschen, die diesen Fragen nachgehen, stellen tatsächlich fest, dass zum Zeitpunkt des Auftretens der Beschwerde sich etwas Einschneidendes in ihrem Leben ereignet oder sie etwas belastet hat.

    Der zweite Schritt besteht darin, die aktuelle Situation anzunehmen und ohne uns dafür zu verurteilen, anzuerkennen, dass wir (meist) unbewusst mit unseren Gedanken bestimmte Energien, sprich Gefühle erzeugen, die, wenn sie nicht ausgedrückt, angeschaut und ausgesprochen werden, zu Problemen führen können.

    Wer mehr darüber erfahren möchte, wie man mit Gefühlen und Gedanken konstruktiv umgehen kann, dem empfehle ich dich die Vorträge von Robert Betz, die auf Youtube kostenlos gehört werden können!

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