WAHRE FREIHEIT

    Die grossen Kämpfe trägt ein Grossteil von uns heutzutage meist nicht mehr körperlich im Aussen, sondern mental, innerlich gegen Ängste, Unsicherheiten und  destruktive Verhaltensmuster aus.

    Da wir auf diese Art von Einflüssen auch nicht körperlich davon laufen können, verstecken und verkriechen wir uns im Innern. Wir ziehen uns zurück, machen die Schotten dicht und verbergen uns hinter einem Schutzschild.

    Was wir dabei tatsächlich tun: Wir verschliessen uns. Auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind, tun wir dies bereits seit Kindertagen. Wir wissen instinktiv, wenn auch unbewusst ganz genau, wie wir unser Herz verschliessen und ein psychologisches Schutzschild hochhalten können. So schützen wir unser Ego und die Idee von uns selbst.

    Weil wir uns um das physische Überleben keine Gedanken mehr machen müssen, sorgen wir uns, nüchtern betrachtet, permanent um Kleinigkeiten, reiben uns an ihnen auf und verschwenden unsere Energie.

    Irgendwann im Laufe der persönlichen Entwicklung wird uns vielleicht bewusst, dass wir nie wirklich frei sein werden, solange wir uns vor etwas schützen.

    Schliesslich ist es ja der Sinn des Verschliessens, zu gewährleisten, dass (empfindliche) Teile unserer Psyche nie offengelegt werden. Die Belohnung dafür sich dieser Teile nicht mehr zu verschliessen ist eine Befreiung. Wir werden einfach frei, uns in der Welt zu bewegen, zu zeigen und haben Spass daran zu erleben, was als nächstes geschieht.

    Wenn wir feststellen, dass sich in einer bestimmten Situation im Innern etwas in uns zusammenzieht, ein unangenehmes Gefühl hochkommt oder sich ein innerer Widerstand aufbaut, ist das der Moment des Wachstums. Es ist nicht Zeit sich zu verteidigen, weil wir den Teil von uns, den wir verteidigen würden, gar nicht mehr wollen. Wenn wir etwas nicht mehr haben wollen, sollten wir es wahrnehmen, fühlen und loslassen.

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