Was ist eigentlich Ernährungscoaching?

    Heute wurde ich gefragt, was Ernährungscoaching ist und was „mein“ Ernährungscoaching eigentlich beinhaltet. Wie oft mich jemand für ein solches Coaching trifft und was ich mit der betreffenden Person dann tue und wie hoch die Erfolgschancen bei einem solchen Coaching sind.

    Nur wenn jemand wirklich will, macht ein Coaching Sinn

    Ich bin ganz bewusst nicht krankenkassenanerkannt und möchte es auch nicht werden. Nicht, weil die Auflagen der Krankenkassen nicht sinnvoll wären. Es ist auch so, dass ich zu mehr Kunden kommen würde, wenn meine Dienstleistung krankenkassenanerkannt wäre. Dennoch ist es ein ganz bewusster Entscheid. Ich finde es nämlich nicht sinnvoll, wenn jemand zu mir kommt, nur weil ihm oder ihr meine Dienstleistung oder ein Teil davon bezahlt wird. Die Eigenmotivation etwas ändern zu wollen, muss, um Erfolge zu erzielen, gross genug sein und diese Eigenmotivation zeigt sich unter anderem darin, dass es jemandem genug wichtig ist, in seine Zukunft in Form eines Coachings zu investieren.

    Das erste Gespräch

    Die nächste absolut entscheidende Voraussetzung ist beim ersten Gespräch herauszufinden, ob man sich sympathisch ist und ob der Kunde sich bei mir wohl fühlt. Schliesslich geht es ja darum, dass man mir als Coach vertraut, sich getraut sich zu öffnen, damit man miteinander konstruktiv arbeiten kann. Dies gilt es also auf beiden Seiten herauszufinden. Für mich als Coach ist es zudem entscheidend herauszufinden, ob ich das Gefühl habe, der mir gegenüber sitzenden Person helfen zu können. Wenn das einmal aus irgendwelchen Gründen nicht der Fall ist, dann sage ich das offen und ehrlich.

    Wer sitzt da vor mir?

    Natürlich ist es nicht möglich, einen Menschen mit all seinen Erfahrungen, Wünschen, Vorlieben und Abneigungen in einem Gespräch vollständig zu erfassen. Dennoch versuche ich, so viel wie möglich zu erfragen, mich darauf zu achten, wie ein Mensch spricht, was für Wörter und Redewendungen er verwendet, was für Glaubenssätze sich im Gespräch offenbaren und was mir seine Körpersprache zusätzlich verrät und ob diese mit den gesprochenen Worten übereinstimmt. Mit meinen Fragen lenke ich das Gespräch und den Kunden, bringe mich selbst und meine persönlichen Eindrücke und Gedanken vorerst aber nicht ein.

    Das Ziel definieren

    Ein weiterer wichtiger Punkt im Laufe des Gespräches ist es nun, eine klar definierte Zielsetzung zusammen zu erarbeiten und herauszufinden, was genau der Kunde in welchem Zeitraum erreichen möchte. Hier ist es natürlich meine Aufgabe, zu ermutigen aber auch anhand meiner Erfahrung und meines Wissens abschätzen zu können, ob diese Zielsetzung innerhalb dieses Zeitrahmens realisierbar ist. Es ist mir ein grosses Anliegen als Coach total ehrlich zu sein und zu hohe Erwartungen genauso wie zu wenig Selbstvertrauen in die eigene Zielsetzung professionell abzufangen und anzuleiten.

    Strategie ausarbeiten

    Egal, wer gerade vor mir sitzt, es ist von grosser Bedeutung eine individuelle Strategie mit dem Kunden (aber auch mittels einer Nachbearbeitung des Gesprächs meinerseits) zu entwickeln und ich mache mir hierbei Gedanken darüber, wie ich diesen Menschen, so wie ich ihn im Gespräch kennen gelernt habe am besten unterstützen und beraten kann und welche Aufgaben und Werkzeuge bei diesem Menschen am besten greifen werden. Natürlich, passe ich diese Strategie immer wieder einmal etwas an, wenn sich im Laufe der Zusammenarbeit neue Zusammenhänge auftun, weil ich diesen Menschen besser kennen lerne.

    Hausaufgaben

    Es  ist meine Aufgabe als Coach die Veränderungen in Form von Hausaufgaben Schritt um Schritt in umsetzbare Portionen zu unterteilen, um den Kunden zu fordern aber nicht zu überfordern und ihn und seine Selbstwirksamkeit zu stärken. Denn eine weitere wichtige Aufgabe als Coach besteht darin, den Kunden rasch kleine Erfolgserlebnisse erleben zu lassen und stets darum bemüht zu sein, die Anfangsmotivation aufrechtzuerhalten und zu stärken.

    Ernährungscoaching ist mehr

    Ernährungscoaching ist mehr als nur einen Ernährungsplan zusammenzustellen und die betreffende Person dann ziehen zu lassen. Denn wie wir alle wissen, happert es meist an der Umsetzung und nicht am Wissen. Dadurch, dass wir uns alle massiv darin unterscheiden, wie wir funktionieren, was wir erlebt haben und was für ein Tempo wir an den Tag legen, wenn es um Veränderungen geht, ist die Anzahl der Coachingstunden ziemlich variabel.

    Erfolgsquote

    Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder der mit einer offenen Geisteshaltung in ein Coaching geht, etwas für sich mitnehmen kann. Für mich als Coach ist klar, dass ich jedes Mal mein Bestes gebe. Dennoch übernehme ich nicht die Verantwortung für die Resultate meiner Klienten. Wer etwas in seinem Leben ändern will, muss sich bewusst sein, dass er das nur selber tun kann. 😉

    Los gehts!

     

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