Was ist Übertraining?

    Beim Training geht es darum, ein gewisses Fitnesslevel oder eine sportliche Leistung zu erreichen, sein aktuelles Trainingsniveau zu steigern oder das allgemeine Gesundheits- oder Fitnesslevel zu stabilisieren. Wichtig dabei: genug Erholung einplanen und die Belastung langsam steigern.

    Innerhalb eines Trainings sollten die Komponenten Beweglichkeit, Koordination, Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit integriert werden, um ein ganzheitliches Trainings zu gestalten. Nach einer Analyse des Ist-Zustandes wird unter Berücksichtigung des Trainingsziels das Training gestaltet und zusammengestellt. Mit folgenden Parametern kann ein erfahrener Trainer wirksame Belastungsreize setzen:

    • Intensität (Wie intensiv wird trainiert?)
    • Dauer der einzelnen Trainings (30-90 min?)
    • Umfang eines Trainings (Wie viele Übungen und Sätze pro Übung?)
    • Häufigkeit (Wie oft pro Woche wird trainiert?)

    Intensität ist entscheidend

    Wer vorwärts kommen möchte, muss im Training Reize setzen, die eine gewisse Intensitätsschwelle überschreiten. Nur so löst der Körper seine Anpassungsreaktionen aus und wir werden stärker, schneller und beweglicher. Ist der Trainingsreiz innerhalb eines Trainings zu schwach, bleibt das Training wirkungslos. Ist der Trainingsreiz aber zu stark, kann das den Körper schädigen.

    Zu intensives Training, zu kurze Erholungspausen, einseitige Ernährung, Stress oder Schlafmangel sind nur einige mögliche Gründe, die zu einem Übertraining führen können. Ein Übertraining ist nichts anderes als ein Ermüdungszustand, der sich mit einer normalen Erholung nicht mehr kompensieren lässt.

    Folgende Symptome können die Folgen eines Übertrainings sein:

    • Aggressive oder depressive Grundstimmung
    • Gereiztheit
    • Schlafstörungen
    • Konzentrationsschwäche
    • Verringerte Stressresistenz
    • Körperliche Leistungsschwäche (vorzeitige Ermüdung)
    • Wiederholte Krämpfe
    • Eingeschränkte Koordinationsfähigkeit
    • Gewichtsverlust
    • Appetitverlust
    • Verstärkter, regelmässiger Muskelkater
    • Verletzungsbilder wie Muskelfaserriss oder Entzündungen
    • Erhöhter Ruhepuls, erhöhte Atemfrequenz
    • Infektanfälligkeit

    Wer mehrere dieser Symptome aufweist, sollte sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen und für seine nächste Trainingsplanung einen Experten hinzuziehen.

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